Satzung

Satzung des SV Ski-Club Löffingen eV

A. Allgemeines

§1 Name und Sitz

Der Verein, der am 21. Dezember 1959 gegründet wurde, ist durch die vertragliche Regelung vom 07. März 1980 als selbständiger Verein Gesellschafter im Sportverein Löffingen GbR. Der Verein führt den Namen

                                    SV Ski-Club Löffingen e.V.

und ist im Vereinsregister eingetragen. Der Verein hat seinen Sitz in Löffingen. Das Vereinsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember jeden Jahres.

§2 Vereinszweck

  1. Der Verein bezweckt die körperliche und psychische Gesundheit der Allgemeinheit durch Pflege und Förderung des Ski- und Wintersports. Sowie des Amateursports im allgemeinen und der Kameradschaft. Die Hauptaufgabe ist der freiwillige Zusammenschluß aller am Skisport interessierten Personen und die skisportliche Heranbildung der Jugend und deren Weiterbildung. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sämtliche Einnahmen dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Vereinsämter

  1. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
  2. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und unbedingt notwendiges Hilfspersonal für Büro und Sportanlagen bestellt werden. Für diese Kräfte dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen ausgeworfen werden.

§4 Verbandszugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Deutschen Skiverbandes. Er und seine Mitglieder sind der Satzung dieses Verbandes unterworfen.

B. Mitgliedschaft

$5 Mitgliedsarten

  1. Dem Verein gehören an:
    • aktive Mitglieder
    • jugendliche Mitglieder
    • passive Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
  2. Aktive Mitglieder treiben regelmäßig Sport oder sind aktiv in der Vereinsführung tätig. Passive Mitglieder fördern die Aufgaben des Vereins . Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maß gefördert haben, können durch Beschluß des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§6 Stimmrechte

Jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat, hat aktives Stimmrecht. Wählbar (passives Wahlrecht) werden die Mitglieder mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres können eine Jugendabteilung bilden und einen Jugendvertreter wählen.

 §7 Eintritt

  1. Die Anmeldung zum Eintritt in den Verein erfolgt schriftlich unter Angabe des Namens, des Geburtsdatums und der Anschrift. Durch die Unterzeichnung der Eintrittserklärung erkennt der Beitrittswillige die Satzung als verbindlich an. Bei Jugendlichen ist die Unterschrift der Sorgeberechtigten erforderlich.
  2. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Sollte der Antrag nicht binnen 6 Wochen abgelehnt sein, gilt er als angenommen.

§8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet. Die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen sowie Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.
  2. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht, das nicht übertragen werden kann. Zur Stimmabgabe ist die persönliche Anwesenheit erforderlich.

§9 Beitrag

Das Beitragswesen wird einer BGB-Gesellschaft übertragen. Die Höhe wird im Einvernehmen mit den Trägern von der Hauptversammlung der Gesellschaft festgelegt. Die Beitragszahlung erfolgt in der Regel jährlich. Art und Weise des Beitragseinzugs wird vom geschäftsführenden Vorstand der BGB-Gesellschaft festgesetzt.

§10 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft geht verloren durch:
    • Tod
    • freiwilligen Austritt
    • Streichung aus der Mitgliederliste
    • Ausschluß
  2. Der freiwillige Austritt kann nur zum Vereinsjahresende (30. Dezember jeden Jahres) unter Einhaltung einer zweimonatigen Frist erfolgen.
  3. Sollte ein Mitglied mit mehr als 2 Beitragsraten im Rückstand sein, kann es durch Beschluß des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Der Beschluß ist unanfechtbar.
  4. Durch Beschluß des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere:
    • grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane.
    • unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

Der Ausschluß ist dem Mitglied schriftlich durch einen Einschreibebrief mitzuteilen. Wird der Ausschluß vom Mitglied angefochten, so entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. In der Zwischenzeit ruht die Mitgliedschaft.

§11 Ehrungen

Ehrungen werden entsprechend den Bestimmungen des betreffenden Verbandes ausgesprochen. Außerdem können Mitglieder auf Grund besonderer Verdienste durch den Vorstand geehrt werden.

C. Vereinsorgane

 §12 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung

 §13 Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen:
    1. dem 1. Vorsitzenden
    2. dem 2. Vorsitzenden
    3. dem Schriftführer
    4. dem Rechner (Kassier)
    5. dem Jugendvertreter
    6. den jeweiligen Ausschußvorsitzenden
    7. den evtl. Beisitzern
  2. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt (Ausnahme: 5 und 6). Die Wahlen erfolgen schriftlich in geheimer Abstimmung. Mit Zustimmung aller Anwesenden kann durch Zuruf (Handerheben) abgestimmt werden. Wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält ist gewählt.
  3. Die Amtsdauer der Mitglieder des Vorstandes beträgt zwei Jahre.
  4. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ergänzt der Vorstand für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds aus der Reihe der Vereinsmitglieder.

§14 Geschäftsbereich des Vorstandes

  1. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein (§ 26 BGB). Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 Abs. 2 BGB), soweit erforderlich nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand ist verpflichtet, in alle den Verein verpflichtenden Rechtshandlungen und Verträge die Bestimmung aufzunehmen, daß die Mitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.

§15 Beschlußfassung des Vorstandes

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen sind und mindestens die Hälfte (1/2) der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§16 Ordentliche Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet jährlich innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Vereinsjahres statt. Sie wird durch Veröffentlichung in der Tageszeitung und durch Aushang im Vereinskasten einberufen. Die Einberufung muß mindestens 10 Tage vor dem Termin der Versammlung erfolgen und die vom Vorstand festzulegende Tagesordnung enthalten.
  2. In Bedarfsfällen kann sich die Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung geben.

§17 Beschlußfassung

  1. Die Mitgliederversammlung beschließt über:
    • die Genehmigung der Jahresrechnung
    • die Entlastung des Vorstandes
    • die Neuwahl des Vorstandes
    • Satzungsänderungen
    • Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
    • Ausschluß von Mitgliedern gem. § 10 (4)
    • die Auflösung des Vereins
  2. Die Mitgliederversammlung berät über die Festsetzung der Mitgliederbeiträge. Das Ergebnis dieser Beratungen trägt der Vorstand in der Hauptversammlung der BGB-Gesellschaft vor, die einen Entschluß faßt.
  3. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist eine Stimmenmehrheit von zwei Dritteln, bei Beschlüssen über die Auflösung des Vereins eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  4. Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 §18 Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens 5 Tage vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.

§19 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Auf Verlangen von mindestens 30 % der Mitglieder muß der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen. Die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung gelten entsprechend.

D. Ausschüsse

§20 Einsetzung von Ausschüssen

Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse für spezielle Aufgaben einzusetzen. Insbesondere kommen folgende Ausschüsse in Frage:

  • Verwaltungsausschuß
  • Finanzausschuß
  • Vergnügungsausschuß
  • Ausschuß für besondere Angelegenheiten

Weitere Ausschüsse können nach Bedarf gebildet werden.

§21 Arbeitsgebiet der Ausschüsse

Der Vorstand grenzt das Arbeitsgebiet des jeweiligen Ausschusses ab. Den Ausschüssen gehören neben Vorstandsmitgliedern auch sachkundige Mitglieder an. Der Ausschuß wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden, der im Vorstand Stimmrecht hat.

E. Schlußbestimmungen

§22 Haftpflicht

Für die aus dem Sportbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste in den Sportstätten und in den Räumen des Vereins haftet der Verein nicht.

 §23 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Bestimmungen des § 17 beschlossen werden.
  2. Für den Fall der Auflösung des Vereins werden von der Mitgliederversammlung drei Liquidatoren bestellt. Jeweils zwei der drei Liquidatoren sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen im übrigen §§ 47 ff BGB
  3. Das nach der Bezahlung aller Verbindlichkeiten noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des zuständigen Finanzamtes der Stadt Löffingen zur ausschließlichen Verwendung im Sinne des § 2 dieser Satzung zu übertragen. Entsprechendes gilt bei Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Vereinszwecks.

 §24  Inkrafttreten der Satzung

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 06. Dezember 1986 beschlossen. In der Mitgliederversammlung vom 17. Juli 2015 wurden § 1 und § 16 geändert. Die Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Löffingen, 09. Dezember 2015